Standort

 

Das Quartier am Humboldthain - Ein Teil Berliner Industriegeschichte

Das Quartier Am Humboldthain liegt auf dem ehemaligen Werksgelände der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) am Humboldthain. Hiervon zeugen die denkmalgeschützten backsteinernen Industriebauten, die an das Grundstück angrenzen und in denen sich heute unter anderem Räumlichkeiten der TU Berlin und des Fraunhofer Instituts befinden.

Die großen Produktionshallen zeugen von der Bedeutung der Elektroindustrie für die Berliner Industriegeschichte.

Die AEG produzierte am Standort ab 1895 Elektromotoren und andere elektronische Produkte. Eine Besonderheit ist dabei der rund 300 Meter lange unterirdische Tunnel, die erste U-Bahn Deutschlands. Dieser ist auch heute noch im Rahmen von Führungen begehbar.

1983 schloss die AEG den Standort und die östlichen Gebäude wurden abgerissen, auf der westlichen Seite entstand der Technologie-Park Humboldthain (TPH). Auf der östlichen Seite errichtete Nixdorf einen Produktionsstandort und verblieb dort bis Anfang der 90er Jahre. Aus dieser Zeit stammt auch das heutige Bestandsgebäude, in dem sich das Dienstleistungszentrum der Berliner Sparkasse befindet.

1996 wurde das Projekt Brunnenstr./Voltastr. Block 240 durch Kleihues Architekten geplant und im angrenzenden Mischgebiet errichtet. Es besteht ein Verbindungsbauwerk zum Dienstleistungszentrum der Berliner Sparkasse (siehe Bild links).

 

Der Standort heute

 
Das Quartier am Humboldthain befindet sich im Bezirk Berlin-Mitte, im Stadtteil Gesundbrunnen. Es grenzt südlich direkt an den Volkspark Humboldthain an. Das Quartier liegt innerhalb des Berliner S-Bahnrings nahe dem Bahnhof Gesundbrunnen. Der Hauptbahnhof mit Anschluss an den Fernverkehr ist nur 3,5 km entfernt.

Eingebettet ist das Quartier am Humboldthain in den Technologiepark Humboldthain (TPH), einen der „Berliner Zukunftsorte“, in dem eine enge Kooperation von Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft gelebt wird. An das Grundstück grenzen unter anderem direkt Standorte der TU Berlin und des Fraunhofer IZM an.